Dan Brown: Meteor

Also, hier endlich die Kritik über Dan Browns Thriller Meteor:

Ich muss sagen, Dan Brown macht seinem Namen mal wieder alle Ehre...

Handlung: Die Senatorentochter Rachel Sexton erhält vom Präsidenten der USA den Auftrag, Richtung Nordpol zu reisen, um dort Infos über einen von der NASA gefundenen Meteoriten zu sammeln. Dort angekommen macht sie die Bekanntschaft das berühmten Wissenschaftlers Michaesl Tolland, der ebenfalls im Auftrag das Präsidenten hier arbeitet. Doch bald stellt sich heraus, dass bei den Untersuchungen der NASA nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Bei einer Untersuchung draußen auf dem Eis entgehen die Wissenschaftler nur knapp einem Mordanschlag...

Wie immer gekonnt führt Dan Brown den Leser durch die unterschiedlichen Erzählstränge, die erst am Ende zusammenlaufen. Dadurch ergibt sich eine hohe Spannung von Anfang an. Seine Charaktere sind weder typisch noch vorhersebar, wie immer gibt es am Ende die große Überraschung...aber ich will nicht zu viel verraten.

Gut finde ich auch, dass Brown den fiktiven Präsidenten Herney nicht zu einer Bush-Kopie macht, überhaupt mischt Brown sich wenig in die aktuelle Politik ein.

Natürlich ist die Handlung ziemlich fiktiv und verrückt, aber Aliens kommen nicht vor (zumindest nicht direkt)!

Ich kann nur eins empfehlen: LESEN!

Eure Leseratte

P.S. Infolink

6.10.06 15:42, kommentieren

Der Herr der Ringe: Lesen?!

Eine Frage, die uns vielleicht alle schon einmal beschäftigt hat:

Sollte man den "Herrn der Ringe", diesen 1000 Seiten Epos, trotz veralteter Sprache, verworrender Handlung und unübersichtlich vielen Charakteren lesen? Das muss prinzipiell jeder für sich entscheiden, aber hier gebe ich eine kleine Hilfe:

Der "Herr der Ringe" ist eine Fantasiegeschichte! Doch man hat eher das Gefühl, einen geschichtlichen Roman zu lesen. Der Inhalt hat eine typische zentrale Handlung: Die Rettung der Welt und Vernichtung des Bösen! Durch die vielen Charaktere findet jeder jemanden, der zu ihm passt, ob das nun der grimmige Zwerg oder der lustige Hobbit ist! Allein dasSchicksal dieser "Lieblingsperson" treibt einen manchmal zum Weiterlesen. Doch durch die ungünstige Aufteilung der Kapitel kommen die Charaktere manchmal 200 Seiten nicht vor! Dann stockt der Lesefluss ziemlich! Hier noch ein paar Argumente für und gegen das Lesen des "Herrn der Ringe":

Lesen!

  • Hat man sich einmal durch die drei Bücher gequält, lassen sie einen nie wieder los! Man bekommt irgendwann garantiert Lust, nochmal von vorne anzufangen!
  • Das Lesen bringt einem unglaublich viel fürs eigene Schreiben! Mann kann seine "does" und "dont's" Listen so um das Doppelte ausbauen!
  • Nach dem "Herrn der Ringe" macht einem kein Buch mehr Angst! Außer vielleicht Goethes gesammelte Werke

Lesen?

  • Das Buch ist vor allem eins: Alt! Die Sprache, die Wortwahl. Man muss sich erstmal daran gewöhnen.
  • Die Filme zum Buch sind fantastisch! Doch sie sind im Vergleich zum Buch unglaublich komprimiert und vereinfacht! Daran muss man denken, sollte man sich, vom Film beeindruckt, das Buch vornehmen wollen!
  • Hat man nur wenig Zeit zum Lesen, kann es sein, dass man manchmal den Pfaden verliert!

Eins kann ich für alle Freunde des Happy Ends allerdings schon mal vorwegnehmen: Tolkiens Ende ist für mich eines der besten überhaupt: Eigentlich positiv, aber mit diesem Hauch Melancholie...

Also, das Fazit:

Der Herr der Ringe ist alt, manchmal langweilig und kompliziert. Doch hat man ihn einmal gelesen, wird einem sofort klar, warum man es hier mit einem hochgepreisenen Meisterwerk zu tun hat!

Also, es ist eure Entscheidung...eure Lesratte

P.S.: Für mehr Infos!

2.10.06 13:06, kommentieren

Dan Brown und mein erster Blog

Das hier ist also mein allerallererster Blog!!

Wie mein Name schon sagt:

Ich werde hier vor allem über meine neuesten Lieblingsbücher bloggen!

Jeder, der gerne Bücher liest, ist bei mir mit Kritik, Fragen und Anregungen jederzeit willkommen!

Zur Zeit lese ich Dan Browns "Meteor", das dauert aber noch ein paar Tage!

Hier allerdings schon mal 3 Details, die mir bei allen Dan Brown Büchern, die ich bisher gelesen habe, aufgefallen sind:

  • Dan Browns Protagonisten haben immer eine Phobie, die von einer Kindheitsbegebenheit herrührt! Ist zwar mal ganz interessant, langweilt einen aber nach dem zweiten Buch!
  • Dan Brown setzt seinen Protagonisten immer einen andersgeschlechtlichen Partner zur Seite! In zwei von drei Büchern landen die beiden am Ende im Bett!
  • Die Männer sind immer Mitte 40, die Frauen Mitte 30! Denkt Dan Brown etwa, Männer werden erst später reif?

Also, Dan Brown ist zwar etwas vorhersebar, aber einfach superspannend. Man muss nicht dauernd mit Ermordungen sympatischer Personen rechnen! (Robert Langdon überlebt sogar den Sprung auf einem Hubschrauber ohne Fallschirm!) Die kurzen Kapitel sind eine wirkliche Erleichterung für die ungeduldigen Leser. Halten wir also fest:

Dan Brown schreibt klasse Thriller!

Das wars fürs erste! Eure Leseratte

30.9.06 21:47, kommentieren